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bonjour bamako!

ich entschuldige mich vorab schon fuer alle rechtschreibfehler, aus dem einfachen grund weil die tastatur anders ist! ich bin hier gut angekommen, obwohl die reise extrem anstrengend war (hitze, verspaetung, und getauschte abfluggates). Meine eigentliche arbeit hat noch nicht angefangen weil die maedchen bisher erst auf einen kurzen beuch dawaren, sie haben noch ferien. die schule faengt am 7.10 an und die maedchen kommen am montag. am sonntag ist hier noch ein riesiges fest, ich bin wirklich mal gespannt. ansonsten verbringe ich meine tage draussen im schatten (!!!) und lese viel. man muss die ruhe vor dem sturm geniessen. Trotzdem sind hier viele kinder, die 2 waechter leben mit ihren familien hier. es ist auch wirklich wunderschoen im zentrum, ueberall pflanzen und schoen bemalte waende. Es ist echt eine oase in einem der aermsten viertel in bamako hier. Draussen ist viel dreck, viele kinder, winzige wohnungen und das ganze elend eben, das man aus dem fernsehen kennt. Mein zimmer ist zwar recht klein, hat aber alles was es braucht, vorallem einen deckenventilator. ohne den waere ich schon oefter wegen der hitze eingegangen. es ist noch wirklich sehr heiss hier, vorallem mittags, nachts ist es ertraeglich, aber ich bin auch seit der daemmerung drin, einfach wegen den mosquitos. ich hab die den ersten abend total unterschaetzt und wurde promt zerstochen und die einzige moeglichkeit dagegen ist es sich lange sachen anzuziehen. was bei der hitze eine echte ueberwindung ist. Die menschen sind aber extrem freundlich. heute war ich mit gaoussou in bamako selbst. wir waren im nationalmuseum, in einem praehistorischen garten und dem zoo. allerdings habe ich von letzterem nicht alles sehen koennen, weil ich so fertig von der hitze war, dass wir zurueckgefahren sind. man unterschaetzt das wirklich. und wenn es dann mal regnet, dann mit sturm,dass man denkt dass einem das dach wegfliegt. ich habe hier schon so viel beobachtet und ueber die kultur mitbekommen, dass es unmoeglich ist alles zu schreiben. das franzoesisch sprechen und verstehen wird immer besser, obwohl hier hauptsaechlich bamaro gesprochen wird. das essen ist auch sehr gut obwohl ich oft nicht weiss was genau ich esse. es gibt meistens reis mit verschiedenen sossen, oder auch kochbananen. das leben hier ist mit dem leben in deutschland nicht vergleichbar. es ist einfach nicht dasselbe. zum beispiel die strassen. ich wuerde mich hier nie trauen zu fahren. alles ist voll, es gibt kaum regeln, nur mofas und es ist ein wunder, dass ich noch keinen unfall gesehen habe. am strassenrand versuchen dann immer quch alle moeglichen leute alles moegliche zu verkaufen, leider auch oft kinder die arbeiten. ich falle hier schon beim nichtstun fast vor hitze um und die menchen qrbeiten hart, die bauarbeiter heben zum beispiel riesige gruben mit schaufeln aus. auch die muellabfuhr. es ist ein karren mit 2 maultieren. dabei sind 2 junge jungs, die kaum den bottich in dem wir hier den muell sammeln hochgehoben bekommen. es kann wirklich traurig sein, aber trotzdem ist diese einfache lebensart echt angenehm, ohne den ganzen schnickschnack den wir ja so umbedingt zum leben brauchen. man konzentriert sich aufs wesentliche, aber trotzdem wuerde ich allen menschen hier ein besseres leben wuenschen. auch die vermuellung ist unglaublich. ueberall leere plastikbeutel und sonstige abfaelle, die auch gerne in den ''fluss" gekippt werden. der fluss ist ,eher ein grau-blaues rinnsaal das vor abfall ueberquillt. natuerlich nicht die ganzen ziegenherden zu vergessen.

naja das wars erstmal von hier. wie gesagt, die eindruecke sind so unglaublich, dass man es eigentlich gesehen haben muss!

30.9.14 16:33

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